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Herzliche Einladung zur Aktiven- und Planungskonferenz

Die Frühjahrssynode der Evangelischen Landeskirche hat getagt –
Wie geht es nun weiter mit unserer Kampagne und unserer Forderung nach einem Tarifvertrag für die Diakonie Baden?
Wir wollen zusammen mit Euch das Ergebnis anschauen und unsere kommenden Aktivitäten planen.
Dazu laden wir alle Engagierten und Interessierten herzlich zu einer Aktiven– und Planungskonferenz ein.

Wann?
28. Juni 2018,
10:00-17:00 Uhr

Wo?
ver.di-Haus in Karlsruhe
Rüppurrerstr. 1a
Saal: Karlsruhe

Hier die Einladung zum Ausdrucken, Verteilen und Weiterleiten: EINLADG_Aktiven-Planungskonferenz

Synode verpasst die Chance für eine Reform der Arbeitsrechtssetzung – Entscheidung gegen die Voten der Mitarbeitenden

Die Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Baden hat auf ihrer Frühjahrstagung entschieden, den kirchlichen Sonderweg beim Arbeitsrecht fortzusetzen. Begleitet von einer Aktion betroffener Beschäftigter der Diakonie Baden plädierten zwar viele Synodale für eine Öffnung für Tarifverträge und damit für eine Arbeitsrechtssetzung mit den Mitarbeiterinnen und gegen den vom Oberkirchenrat und dem Rechtsausschuss eingebrachten Entwurf. Die Mehrheit der Synodalen stimmte letztendlich aber dafür, dass auch künftig die Arbeitsbedingungen auf dem dritten Weg geregelt werden. Tarifverhandlungen mit ver.di für einen einheitlichen Tarifvertrag für die badische Diakonie und ihre Einrichtungen wurden damit abgelehnt.

„Die hohe Zahl der Befürworter des Tarifvertrags und die Qualität ihrer Beiträge machte deutlich, dass unser Einsatz für die Interessen der Mitarbeiterinnen wahrgenommen wurde. Unsere wesentlichen Argumente wurden in der kontroversen Debatte aufgeführt, haben aber leider nicht zur gewünschten Entscheidung geführt“, erklärte Daniel Wenk, ver.di Mitglied und Mitglied des Gesamtausschuss Baden, nach der Entscheidung.

Heidi Pfeiffer von ver.di Baden-Württemberg: „Heute war die Chance da, einen jahrzehntelangen Sonderweg endlich zu beenden. Nach der heutigen Entscheidung bleibt es leider dabei: Beschäftigte der badischen Kirche und ihrer Einrichtungen sind bis auf weiteres auf das Wohlwollen ihres Arbeitgebers angewiesen, wenn es um die Regelung ihrer Arbeitsbedingungen geht. Wir werden nicht locker lassen, uns für faire Arbeitsbedingungen in Kirche und Diakonie einzusetzen.“

Frühjahrssynode: Beschäftigte fordern einen Tarifvertrag

Danke an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, die nach Bad Herrenalb gekommen sind und vor der Abstimmung nochmal ein deutliches Zeichen für eine Öffnung gegenüber Tarifverträgen gesetzt haben. Sie sind Voraussetzung um Einfluss nehmen zu können auf die eigenen Arbeitsbedingungen und damit z.B. für mehr Personal, mehr Geld, Entlastung, Menschlichkeit.

Hier einige Eindrücke unserer bunten Aktionen und von der Übergabe der Unterschriften. Zu den bisherigen 4000 kamen noch einmal 1500 hinzu! Diese wurden an den Präsidenten der Landessynode, Axel Wermke, übergeben.

Kleine Videos folgen.

Auf nach Bad Herrenalb zur Frühjahrssynode

Wir treffen uns am 20. April, ab 15:30 Uhr.
Treffpunkt ist das Haus der Kirche, Dobler Str. 51.

Hier der Flyer zum Herunterladen und Ausdrucken: Flyer Frühjahrssynode

Wir machen eine gewinnende Aktion für Tarifverträge. Und sprechen mit Synodalen.
Wir lehnen den kirchlichen Sonderweg ab, der uns Tarifverhandlungen wie sie üblich sind, verwehrt.

Unsere Aktion in Karlsruhe ist von Presse und Medien richtig gut aufgenommen worden, auch weit über Baden hinaus. z.B. in der Süddeutschen . Es war gut, dass wir auf die Straße gegangen sind mit unserem Anliegen. Danke an alle, die dabei waren.

Jetzt kommt es darauf an auch in Bad Herrenalb nochmal ein Zeichen zu setzen. Denn es ist zu befürchten, dass es weiterhin und auf Dauer der sogenannte Dritte Weg sein soll, auch für die Diakonie. Dies empfiehlt die Vorlage des Landeskirchenrates. Wir vertrauen darauf, dass den Synodalen wichtig ist, was die Beschäftigten wollen und das zeigen wir vor Ort:

§ Wir wollen Demokratie und Teilhabe an der Gestaltung unserer Arbeitsbedingungen.

§ Wir wollen verlässliche, einheitliche Regelungen für alle Beschäftigten, egal bei welchem Träger jemand arbeitet.

§ Wir wollen Tarifverträge.

Lasst uns gemeinsam für gute Arbeitsbedingungen eintreten und für einen Weg, der dies auch gewährleisten kann. Der Dritte Weg ist zurecht in die Kritik geraten, denn er löst die Probleme nicht. Das geht nur mit Tarifvertrag. Dieser kirchliche Sonderweg ist ein Auslaufmodell!

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Save the date: Am 28.6. findet unsere Aktiven- und Planungskonferenz bei ver.di in Karlsruhe statt. Wie es auch ausgeht: Wir bleiben dran. Einladung folgt.

Kirchliche Einstellungspraxis: EuGH setzt Grenzen

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt das heutige Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur kirchlichen Einstellungspraxis. Demnach dürfen kirchliche Arbeitgeber bei Einstellungen gemäß nationalem Recht nur dann von Bewerberinnen und Bewerbern die Zugehörigkeit zu einer Konfession verlangen, wenn die auszuübende Tätigkeit direkt mit dem Glauben und der Verkündigung desselben zu tun hat. […]

Hier die vollständige Pressemeldung und Stellungnahme von ver.di: 2018_04_17_EUGH_Kirche

Hier der Bericht auf tagesschau.de: http://www.tagesschau.de/ausland/eugh-religion-103.html