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Aktion „Personalnot tötet“ – ver.di fordert gesetzliche Personalbemessung

bild314.01.2015

Mit einer Aktion haben heute Mittag in Stuttgart über hundert Beschäftigte aus dem Gesundheits- und Sozialwesen auf den Personalnotstand in den Kliniken hingewiesen und eine gesetzliche Personalbemessung gefordert:
Wir brauchen Bedarfsorientierung statt mehr Markt und Wettbewerb. Das DRG-Preis-System ist der derzeitige Höhepunkt der Ökonomisierung der Krankenhausversorgung und das Grundübel der Krankenhausfinanzierung. Dieses System muss kurzfristig eingedämmt und mittelfristig durch eine bedarfsorientierte Finanzierung ersetzt werden.

„Personalnot tötet, deshalb muss jetzt die Notbremse gezogen werden. Wir brauchen eine gesetzliche Personalbemessung, sonst werden Patienten zu Opfern der chronischen Unterbesetzung auf den Stationen, was zahlreiche Studien längst belegen“, forderte Volker Mörbe, ehrenamtlicher Vorsitzende des Landesfachbereichsvorstand Gesundheitswesen bei ver.di Baden-Württemberg und Vertrauensleutesprecher am Klinikum Stuttgart bei der Aktion.

Beschäftigte stellten die Forderung und mögliche Folgen des Notstands unter musikalischer Rap und Beatbox-Begleitung drastisch dar.

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