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Sonderheft Ev. Pfarrverein Baden – Tarifvertrag zeit- und kirchengemäß

Im aktuellen Sonderheft des Ev. Pfarrvereins in Baden wird vor der anstehenden Frühjahrssynode die Wegefrage diskutiert.

Uwe Kai Jakobs stellt fest, dass theologisch nichts gegen Tarifverträge spricht und der Dritte Weg die Zersplitterung des Arbeitsrechts in Baden nicht beheben wird.

Urs Keller hält fest, dass innerhalb der Evangelischen Kirche Deutschland alle Arbeitsrechtswege gelebte Realität sind. Arbeitsverhältnisse und Arbeitsbedingungen müssen attraktiv und verlässlich sein.

Sehr klare Worte findet Pfarrer Thomas Löffler, der die kirchliche Arbeitsrechtssetzung für ein überkommenes Privileg hält. Der kirchliche Sonderweg verhindert eine Sozial- und Tarifpartnerschaft. Vertretungen der Mitarbeiterschaft und die Gewerkschaften befinden sich im Einklang mit der jüngsten Denkschrift der Evangelischen Kirche Deutschland „Solidarität und Selbstbestimmung im Wandel der Arbeitswelt” (2015), wenn sie Tarifverträge anmahnen.

Dass ein Tarifvertrag eine zeitgemäße Antwort auf gesellschaftliche Rahmenbedingungen ist, meint Pfarrer Schärr, der den Abschluß eines Tarifvertrages zwischen ver.di und der Evangelischen Stadtmission Heidelberg heute richtig gut findet.

Daniel Wenk zeigt, warum aus Arbeitnehmer- und Mitarbeitervertretung-Sicht der Dritte Weg gescheitert ist. Alle Gremien der Beschäftigten fordern nachvollziehbar einen einheitlichen Tarifvertrag für Baden.

Hier der Link zum aktuellen Pfarrvereinsblatt:
http://www.pfarrverein-baden.de/uploads/pfarrvereinsblaetter/2018/Pfarrvereinsblatt_3-4-2018.pdf

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