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Kirchliche Einstellungspraxis: EuGH setzt Grenzen

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt das heutige Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur kirchlichen Einstellungspraxis. Demnach dürfen kirchliche Arbeitgeber bei Einstellungen gemäß nationalem Recht nur dann von Bewerberinnen und Bewerbern die Zugehörigkeit zu einer Konfession verlangen, wenn die auszuübende Tätigkeit direkt mit dem Glauben und der Verkündigung desselben zu tun hat. […]

Hier die vollständige Pressemeldung und Stellungnahme von ver.di: 2018_04_17_EUGH_Kirche

Hier der Bericht auf tagesschau.de: http://www.tagesschau.de/ausland/eugh-religion-103.html

Ulrich Lilie, Diakoniepräsident, fordert Flächentarif!

Ulrich Lilie, Diakoniepräsident, fordert Flächentarif und ist sich darin einig mit ver.di.

31. März 2018, Ulrich Lilie, Diakoniepräsident, im SWR2-Interview mit Holger Guhla:

„Wir müssen jetzt über einen gemeinsamen Flächentarifvertrag reden. …
Erstmal wäre so ein Flächentarifvertrag ein Schritt in die richtige Richtung. Ich freue mich sehr, dass wir inzwischen auch mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di einer Meinung sind. …
Das Problem sind die Billiganbieter. Die müssen wir wirklich jetzt an die Kandare nehmen und wirklich dafür sorgen, dass die jetzt auch ordentlich bezahlen.“

Hier das ganze Interview zum Nachhören:
https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/interview-der-woche/

Sonderheft Ev. Pfarrverein Baden – Tarifvertrag zeit- und kirchengemäß

Im aktuellen Sonderheft des Ev. Pfarrvereins in Baden wird vor der anstehenden Frühjahrssynode die Wegefrage diskutiert.

Uwe Kai Jakobs stellt fest, dass theologisch nichts gegen Tarifverträge spricht und der Dritte Weg die Zersplitterung des Arbeitsrechts in Baden nicht beheben wird.

Urs Keller hält fest, dass innerhalb der Evangelischen Kirche Deutschland alle Arbeitsrechtswege gelebte Realität sind. Arbeitsverhältnisse und Arbeitsbedingungen müssen attraktiv und verlässlich sein.

Sehr klare Worte findet Pfarrer Thomas Löffler, der die kirchliche Arbeitsrechtssetzung für ein überkommenes Privileg hält. Der kirchliche Sonderweg verhindert eine Sozial- und Tarifpartnerschaft. Vertretungen der Mitarbeiterschaft und die Gewerkschaften befinden sich im Einklang mit der jüngsten Denkschrift der Evangelischen Kirche Deutschland „Solidarität und Selbstbestimmung im Wandel der Arbeitswelt” (2015), wenn sie Tarifverträge anmahnen.

Dass ein Tarifvertrag eine zeitgemäße Antwort auf gesellschaftliche Rahmenbedingungen ist, meint Pfarrer Schärr, der den Abschluß eines Tarifvertrages zwischen ver.di und der Evangelischen Stadtmission Heidelberg heute richtig gut findet.

Daniel Wenk zeigt, warum aus Arbeitnehmer- und Mitarbeitervertretung-Sicht der Dritte Weg gescheitert ist. Alle Gremien der Beschäftigten fordern nachvollziehbar einen einheitlichen Tarifvertrag für Baden.

Hier der Link zum aktuellen Pfarrvereinsblatt:
http://www.pfarrverein-baden.de/uploads/pfarrvereinsblaetter/2018/Pfarrvereinsblatt_3-4-2018.pdf

Danke!

Danke an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, die heute geholfen haben vor der entscheidenden Tagung der Landessynode mit tollen Bildern für einen Tarifvertrag in der Diakonie Baden zu werben! Wir freuen uns, dass sich auch einige Journalistinnen und Journalisten Zeit für uns genommen haben.

Hier ein ausführlicher Bericht der heutigen Aktion in Karlsruhe vor der Ev. Stadtkirche: https://gesundheit-soziales.verdi.de/Aktion-13.04.

Der Beitrag auf Baden TV: https://baden-tv.com/baden-tv-aktuell-freitag-2/ (ab Minute 4.45)

Hier unsere Aktion auf der “Streikrecht ist Grundrecht”-Seite: https://www.facebook.com/streikrechtistgrundrecht/

Hier noch ein paar visuelle Eindrücke:

Kommt auch zur Frühjahrssynode der Evangelischen Landeskirche nach Bad Herrenalb (Dobler Straße 51) am Freitag, 20. April, von 15:30 -17:30 Uhr.
Wir wollen dort mit den Synodalen sprechen und sie für unsere Anliegen gewinnen. Kommt ans Haus der Kirche.

Am 28.Juni findet übrigens unsere Aktivenkonferenz statt (10 bis 17 Uhr im ver.di-Haus Karlsruhe), wo die Beschlüsse der Synode ausgewertet und die nächsten Aktivitäten geplant werden. Wie die Entscheidung auch ausfällt – wir bleiben dran.

Solidaritätserklärung AGMAV Württemberg

Soeben erreichte uns anlässlich unserer Aktionen in der entscheidenden Phase eine Solidaritätserklärung. Sie kommt von der AG der MAVen der Diakonie Württemberg, sozusagen der GA der Diakonie Württemberg.

“Liebe Kollegen,

für den 13. April und den 20. April 2018 plant ihr Aktionen für einen einheitlichen Tarifvertrag für die Diakonie Baden. Seitens der AGMAV Württemberg sind wir dazu mit euch solidarisch verbunden und wünschen euch gutes Gelingen. Mit unserer eigenen Tarifstrategie, den TVöD als Flächentarifvertrag für die Soziale Arbeit zu bekommen, gehen wir in dieselbe Richtung und von daher ist für uns die Entwicklung bei euch in Baden natürlich spannend. Zumal eine einheitliche Lösung für Baden-Württemberg uns im Blick auf einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag weiter bringen könnte.

Alles Gute und herzliche Grüße,
eure AGMAV Württemberg”